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Elektronisches Stallbuch

Die Dokumentation der tierärztlichen Diagnosen und der Arzneimittelanwendungen ist wichtig für die Absicherung der Lebensmittelsicherheit. Anhand eines Pilotprojektes wird eine EDV-Infrastruktur entwickelt, um Bürokratie abzubauen und eine elektronische Dokumentation für die gesetzlichen Dokumentationserfordernisse (Arzneimittelbeleg) zu ermöglichen.

Das Projekt EMED, vormals „Elektronisches Stallbuch“, befasst sich mit der elektronischen Dokumentation des Arzneimittelanwendungs-, Arzneimittelabgabe- und Arzneimittelrückgabebelegs und ersetzt einerseits die handschriftliche Dokumentation und andererseits die gesetzlichen Aufzeichnungspflichten. Noch im Jahr 2019 steht die neue mobile RDV-App „EMED“ allen RinderhalterInnen als IOS, Android oder als Web-Applikation zur Verfügung. Sowohl der Landwirt als auch der Tierarzt spart sich mit der elektronischen Dateneingabe und -übermittlung einiges an Bürokratie. Schnittstellen werden zwischen unterschiedlichen Datenquellen standardisiert, damit Daten maximal einmal eingegeben werden müssen. Weiters stehen den LandwirtInnen alle vom Tierarzt zur Behandlung abgegebenen Medikamente auf einem Blick zur Verfügung sowie ein Überblick über alle behandelten Tiere, inklusive die Anzeige der Wartezeiten nach der Behandlung. Über die App werden den RinderhalterInnen auch aussagekräftige Kennzahlen für den Vergleich des Betriebes zum Vorjahr bzw. der Einschätzung von Verbesserungspotentialen im Vergleich zu anderen Betrieben aufgezeigt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) finanziell unterstützt.

Die Online-Anwendung für Tierärzte im LKV-Herdenmanager wurde speziell für TierärztInnen entwickelt. Über diese Anwendung hat der betreuende Tierarzt jedoch nur mit Zustimmung des Landwirtes Einsicht in seine Daten. Aktuell nutzen ca. 100 TierärztInnen die Online-Anwendung RDV4Vet, die nun in den Herdenmanager integriert wurde.


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