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Fleischkonsum steigt weltweit

Den neuesten Prognosen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zufolge wird der weltweite Fleischkonsum in diesem Jahr um mehr als 1% steigen.

Fleischkonsum steigt weltweit

Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen des Sektors Landwirtschaft seit 1990 sowie das Ziel nach dem Klimaschutzgesetz. Der Hauptverursacher Verdauung/Fermentation reduzierte sich seit 1990 um 16%, Düngung um 11%, der Energieeinsatz um 32%, lediglich das Wirtschaftsdünger-Management blieb konstant bei einem leichten Plus von 0,6%. Insgesamt gingen die Emissionen um 14% zurück.

 

 

Vor allem die Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen machen sich hier bemerkbar. Die Welt wird im Jahr 2021 etwa 350 Mio. Tonnen Fleisch konsumieren, wobei Schweine- und Hühnerfleisch von den Verbrauchern am meisten bevorzugt werden. Die weltweiten Emissionen aus der Nahrungsmittelproduktion werden bis 2050 voraussichtlich um 60% steigen.

Alternative Proteine und klimafreundliche Nutztierhaltung sind einige der Lösungen, an der die Wissenschaft arbeitet. Die Emissionen von einem kg Rindfleisch betragen lt. Stefan Hörtenhuber (BOKU) in Österreich zwischen 15 kg und 30 kg CO2 -Äqu. Im Vergleich mit dem Durchschnittswert für europäisches Rindfleisch ist in der heimischen Produktion ein leichter Vorteil ersichtlich.

Fleischkonsum steigt weltweit

Staaten, die weltweit die größten Mengen an Rindfleisch per April 2021 exportieren sind die USA, gefolgt von Brasilien und Australien.

 

 

Importiertes Rindfleisch aus Südamerika weist jedoch zum Teil ein Vielfaches der THG-Emissionen auf, besonders wenn es aus Brasilien stammt. Doppelnutzungsrinder zeigen sich im Vergleich zu spezialisierter Milcherzeugung mit Milchrassen und Rindfleischerzeugung mit Mutterkühen von Fleischrassen als vorteilhaft. Die gesamten Emissionen in der heimischen Landwirtschaft gingen seit 1990 um jedoch 14% zurück. Ein Grund dafür ist, dass weniger Milchkühe (-42%) durch züchterische Erfolge mehr Milch (+13%) produzieren.

Österreich hat in Bezug auf eine klimafreundliche Milchproduktion sehr gute Voraussetzungen. Demnach verursacht ein produziertes kg Milch nur etwas mehr als ein kg CO2-Äquivalent, was die heimische Milcherzeugung weltweit zu den klimafreundlichsten macht.        

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