Sprachauswahl


GAP-Reform: Agrar-Landesräte drängen auf Einigung

AIK-Volumen wird um 50 Mio. Euro aufgestockt

GAP-Reform: Agrar-Landesräte drängen auf Einigung

Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Vorsitzender Agrarlandesrat Johann Seitinger bei der Landesagrarreferentenkonferenz im steirischen Schladming. 

In Schladming tagten am 18. Juni die Agrar-Landesräte der Bundesländer gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger unter dem Vorsitz des steirischen Agrar-Landesrates Hans Seitinger. Hauptthema der Konferenz war die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) und deren Umsetzung in Österreich.

Hier drängten die Landesräte auf eine rasche Einigung. Ebenso diskutiert wurden bundesländerübergreifende Maßnahmen, um die Chancen der Digitalisierung in der Landwirtschaft besser nützen zu können. Auch bei der Beschaffung nachhaltiger, regionaler Lebensmittel wollen die Agrar-Landesräte weitere Schritte setzen, die Voraussetzung dafür ist allerdings die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Fleisch, Eier und Milch. Der dafür zuständige Gesundheitsminister wurde einmal mehr aufgefordert, diese - wie im Regierungsprogramm vereinbart - umzusetzen.

Österreich gehört zu den Ländern mit den höchsten Tierwohl- und Lebensmittelstandards. Um diese Vorreiterrolle auszubauen, hat Köstinger den "Pakt für mehr Tierwohl in der produzierenden Landwirtschaft" ins Leben gerufen. Neben den 120 Mio. Euro Förderung für Investitionen in tiergerechte Haltungssysteme wird für dieses Jahr auch der Rahmen für den Agrarinvestitionskredit von 130 auf 180 Mio. Euro aufgestockt. Diese Kredite werden mit einem Zinszuschuss (36 bzw. 50%) unterstützt. Damit werden Landwirte bei größeren einzelbetrieblichen Investitionen, zum Beispiel Stallbauten, aber auch bei Digitalisierungsprojekten gefördert.

Quelle: AIZ

 

zurück