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ICAR-Jahrestagung 2021

ICAR – IDF Workshop zum Thema „Tierbasierte Indikatoren zur Förderung des Tierwohls von Milchkühen“

ICAR-Jahrestagung 2021

Die Vorträge dieser Veranstaltung sind online verfügbar.

Im Rahmen der ICAR-Jahreskonferenz (International Committee of Animal Recording) in Zusammenarbeit mit der IDF (International Dairy Federation) wurden aktuelle Initiativen zur Entwicklung und Verwendung von Tierwohlindikatoren vorgestellt und diskutiert.

15 ExpertInnen präsentierten ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Die ICAR Arbeitsgruppe Funktionale Merkmale unter der Leitung von Dr. Christa Egger-Danner (ZuchtData) hat gemeinsam mit der IDF (International Dairy Federation) den Workshop zum Thema „Harmoni-
sierung von Tier basierten Indikatoren für die Verbesserung von Tierwohl beim Milchrind“ organisiert. Von österreichischer Seite war weiters Dr. Christoph Winckler (BOKU) als Chairperson beteiligt. Ziel ist es, so wie beim Klauengesundheitsatlas, auch bei weiteren Tierwohl relevanten Parametern an der Harmonisierung zu arbeiten, damit zusätzliche Synergien dieser aufwändig erhobenen Daten auch für die Zucht, das Herdenmanagement und die Qualitätssicherung genutzt werden können und damit auch eine bessere Vergleichbarkeit der internationalen Daten erreicht werden kann. Nach dem Übersichtsvortrag durch Elsa Vasseur (McGill Universität, Kanada) wurden neben der Darstellung von innovativen neuen Indikatoren für die Bewertung von Tierwohl unterschiedliche Welfare Assessment Programme vorgestellt. Im zweiten Block des Workshops ging es um die Herausforderungen und Anforderungen für die Umsetzung in die Praxis. Olav Osteras aus Norwegen (Lebensmittelkonzern TINE) stellte eine Anwendung aus dem Tiergesundheitsbereich vor. ICAR-Präsident Daniel Lefebvre präsentierte das Programm proAction von Lactanet in Kanada und Jemma Holden referierte aus Sicht von Red Tractor aus Großbritannien, einer Non-Profit-Organisation, die landesweit im Qualitätssicherungsbereich tätig ist. „Die Diskussion zeigt die Notwendigkeit einer Harmonisierung aus einer Vielzahl an Gründen auf.  Themen wie Datenaustausch, Datenschutz, Nutzung bestehender Daten sind ebenso Themen wie die Validierung und Vergleichbarkeit von neuen Parametern aus den verschiedenen neuen Technologien wie Sensoren“, berichtet Christa Egger-Danner (ZuchtData).

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

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