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VÖM präsentiert Milchwirtschaftsjahr 2020

Die Vereinigung österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) präsentierte die Ergebnisse des vergangenen Milchwirtschaftsjahrs 2020.

VÖM präsentiert Milchwirtschaftsjahr 2020

Vergleich der Anlieferung von BIO-Milch in Österreich und Deutschland sowie der Anteil an der BIO-Milch an der gesamten Milchanlieferung. Österreich erreichte mit 19% den höchsten Bio-Anteil in der EU. 

Demnach blieb die Milchanlieferung mit 3,38 Mio. t insgesamt stabil, wobei zu Beginn des Jahres eine höhere und in der zweiten Jahreshälfte eine geringere Anlieferung zu verzeichnen war.

Der Anteil von Biomilch und Heumilch konnte weiter gesteigert werden, Österreich erreichte mit 19% den höchsten Bio-Anteil in der EU.

Die Umsätze der heimischen Milchverarbeiter sind im Jahr 2020 insgesamt um 3,2% auf 2,95 Mrd. Euro gestiegen, wobei Zuwächse bei Lieferungen an den Lebensmittelhandel im In- und Ausland zu verzeichnen waren, während es bei den Absätzen an Gastronomie und Tourismus deutliche Umsatzeinbußen (60 bis 80%) gab.

VÖM präsentiert Milchwirtschaftsjahr 2020

Entwicklung der Erzeugermilchpreise für konventionelle Milch auf Basis 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß, ohne Steuern.    

Die Erzeugermilchpreise lagen mit 42,65 Cent brutto für Milch mit natürlichen Inhaltsstoffen leicht über dem Vorjahresniveau (41,82 Cent). Die Anzahl der Milchlieferanten verringerte sich um 3,8% auf 24.650. Der Milchkuhbestand blieb mit rund 525.000 Tieren gleich, im Durchschnitt hält jeder Milchbauer 21 Kühe. Die Milchlieferleistung der Kühe erreichte im Mittel mit 6.458 kg (+0,2%) im europäischen Vergleich einen moderaten Wert, der die nachhaltige Produktion dokumentiert. Die durchschnittliche Anlieferung je Landwirt stieg von 131,9 auf 137,3 t. Das durchschnittlich ausbezahlte Milchgeld je Landwirt lag mit 58.570 Euro um 6,2% über dem Vorjahr.

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