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Corona-Härtefallfond

Coronavirus: Härtefallfonds für die Land- und Forstwirtschaft

Ab 30. März 2020 können land- und forstwirtschaftliche Betriebe Unterstützung aus dem Härtefallfonds beantragen. Die Antragstellung ist seit 30. März über ein Onlineformular unter www.ama.at möglich.

Die Coronavirus-Pandemie ist für Österreich die schwerste Krise seit dem 2.Weltkrieg. Auch land- und forstwirtschaftlichen Betriebe bleiben von den Auswirkungen der Krise nicht verschont. Der Härtefallfonds ist eine Erste-Hilfe Maßnahme der Bundesregierung und unterstützt Betriebe, die vor dem Aus stehen. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Soforthilfe des Härtefallfonds richtet sich an Betriebe, die ihr Einkommen rein aus der land- und forstwirtschaftlichen Produktion erwirtschaften und pauschaliert sind.

Als Förderwerber gelten land- und forstwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe, deren Einheitswert nicht größer als 150.000 Euro ist, deren Nettoumsatz 550.000 Euro nicht übersteigt und deren Nebeneinkünfte unter der Geringfügigkeitsgrenze liegen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vor-jahres oder eine Kostenerhöhung um mindestens 50% zum Vergleichsmonat des Vorjahres bei Fremdarbeitskräften zu verzeichnen haben, die keinen Anspruch aus Leistungen von privaten oder beruflichen Versicherungen zur Abdeckung des Schadens haben.

Eine Unterstützung ist nur dann möglich, wenn alle Kriterien erfüllt sind.

Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen und kann in Summe bis zu EUR 6.000 je Be-trieb betragen. Die erste Phase (Soforthilfe) startet ab Montag, den 30. März:

Einheitswert von bis zu EUR 10.000 - Zuschuss EUR 500

Einheitswert von mehr als EUR 10.000 - Zuschuss EUR 1.000

FAQ´s zum Härtefallfond: www.ama.gv.at

Ausführliche Infos zum Härtefallfond auch unter www.bmlrt.gv.at

Quelle: BMLRT

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