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Neue Technologien in der Milchleistungsprüfung

Im Zuge der Beiratssitzung der LKV Austria Gemeinnützige GmbH im Oktober in Salzburg wurden die Funktionäre der österreichischen LKVs über aktuelle Entwicklungen der Leistungsprüfung informiert.

Neue Technologien in der Milchleistungsprüfung

Obmann Leonhard Prodinger als Vertreter des LKV Salzburg war Gründungsmitglied der LKV Austria. Im Rahmen der letzten Beiratssitzung wurde für sein Engagement herzlich gedankt , v.l.: Josef Mair, Leonhard Prodinger,  Ing. Andreas Täubl

 

 

Bereits im kommenden Winterhalbjahr wird in den meisten Bundesländern die Datenerfassung der MitarbeiterInnen auf eine App-basierte Software mittels Smartphone umgestellt. Diese Technologie ist nach dem Schema der bei vielen Landwirten sehr geschätzten LKV App aufgebaut. Für neu installierte Melkroboterbetriebe wird ab 2021 das neue Probenahmegerät ORI-Collector österreichweit zur Anwendung kommen und die Abwicklung der Milchleistungsprüfung erleichtern.

In zahlreichen Projekten auf nationaler und internationaler Ebene wird an zusätzlichen Serviceleistungen zur Unterstützung des Managements und der Zucht geforscht. Im heurigen Jahr konnten den Mitgliedern bereits neu entwickelte Produkte wie die App Klauenprofi und der Effizienzrechner vorgestellt werden. Im Bereich der Datenvernetzung gibt es neue Schnittstellen mit den Laboren der bakteriologischen Milchuntersuchung, dem Futtermittellabor Rosenau und dem Sensorhersteller Smaxtec. Der Datenaustausch mit dem Melkroboterhersteller Lely wird im Laufe des nächsten Jahres starten.

LKV-Dienstleistungen sind systemrelevant

Die Dienstleistungen der österreichischen LKVs in der Leistungsprüfung sowie der LKV Austria im Bereich Zertifizierung sind systemrelevant und gehören zur kritischen Infrastruktur in der Lebensmittelproduktion. Aufgrund der verschärften COVID-Situation ist in den nächsten Monaten bei der Vor-Ort-Tätigkeit auf den Betrieben wieder verstärkt auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen zu achten.          

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