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Dem Achselzucken ein Ende setzen

Ein Kurzurlaub in Tirol führte mich unlängst quer durch den Pinzgau direkt ins Zillertal.

Dem Achselzucken ein Ende setzen

Ing. Wolfgang Dürnberger, Bakk Komm

Unglaublich, wie schön unser Land ist! Für einen Flachländer wie mich ist es faszinierend, welch steile Hänge hier mühsam und vor allem gefahrenreich von den Bäuerinnen und Bauern bearbeitet werden.

Die Urlaubsidylle endete allerdings abrupt. Bei der Einkehr in einem  Restaurant an der Straße bog gerade ein bekannter Gastrolieferant um die Ecke. Für mich Grund genug, die Speisekarte genauer zu studieren. Viel Blabla, Beteuerungen und doch kein konkreter Hinweis auf die Herkunft der Lebensmittel. Auch die Nachfrage brachte mir nur ein Achselzucken des Kellners ein. Am liebsten möchte man vor Wut schreien!

Die einzigartige Landschaft ist für den Sommertourismus in Österreich Lebensgrundlage. Und dann werden in den meisten Hotels und Restaurants von Kellnern in Lederhosenoptik nur Billigprodukte aus aller Welt serviert? Bei allem Verständnis für die Gastro: Die Bäuerinnen und Bauern sind nicht die Deppen der Nation, die den billigen Landschaftspfleger machen. Daher: Kennzeichnungspflicht jetzt!

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