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Ungewohnte Bilder auf allen Rängen

Die ZAR hat in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) strenge Verhaltensregeln erarbeitet, um einen Beitrag zur Eindämmung des Corona Virus zu leisten.

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Die Maskenpflicht wurde von allen
TeilnehmerInnen der Versteigerung eingehalten.

Tierversteigerungen und Tierabsatzmärkte können trotz der geltenden Verkehrsbeschränkungen gemäß der Ausnahmeregelung des BMSGPK weiterhin durchgeführt werden.

Bei der Versteigerung in Traboch, Stmk., am 5. Mai 2020 erfolgte die Anlieferung der Nutzkälber strukturiert und ohne große Ansammlungen. Die Tierbesitzer blieben im Auto, bereiteten die Papiere vor, während die MitarbeiterInnen die Kälber in die Tierhalle brachten. Die Tiertransportscheine wurden von MitarbeiterInnen mit Schutzmasken und Schutzhandschuhen unter größtmöglicher Reduktion von direkten Kontakten entgegengenommen. Die Boxen der Kälber waren so aufgestellt, dass immer eine Boxenreihe freigelassen wurde, um so den TierbetreuerInnen genügend Sicherheitsabstand bei ihrer Arbeit gewährleisten zu können. Die Zuchtkalbinnen und Kühe wurden ihrem Alter und Trächtigkeitsstatus entsprechend in verschiedenen Ställen untergebracht, damit die Zahl der Interessenten in den einzelnen Ställen ebenfalls so gering wie möglich gehalten werden konnte.

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Jede Markierung war für einen Sitzplatz vorgesehen.

An sämtlichen Eingängen waren Warnschilder angebracht, welche auf die zentralen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hingewiesen haben. Alle Beteiligten im Vermarktungszentrum, die MitarbeiterInnen, der Amtstierarzt, die Händler sowie die Bäuerinnen und Bauern, haben ausnahmslos Schutzmasken getragen. Beim Haupteingang sorgte ein Mitarbeiter dafür, dass sich alle Personen auch die Hände desinfizierten. Der Zutritt zur Versteigerung war ausschließlich KäuferInnen, die auch einen Winker hatten, vorbehalten. Auf den Rängen wurden Sitzplätze markiert, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

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Pro Mittelgang wurde immer nur eine Seite für die Versteigerungstiere genutzt, um so genügend Raum für den gesetzlich notwendigen Abstand für die MitarbeiterInnen, KäuferInnen und VerkäuferInnen zu erhalten. 

Die Versteigerung selbst wurde zügig von Geschäftsführer der RINDERZUCHT STEIERMARK, Ing. Reinhard Pfleger, durchgeführt, mit den regelmäßigen Hinweisen, die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen. Die Organisatoren dieser Versteigerung können zufrieden sein. Nahezu alle aufgetriebenen Zuchtrinder wurden zu zufriedenstellenden Preisen verkauft. Das war vor allem durch die Zusammenarbeit des gesamten Teams möglich. Die bereits dritte adaptierte Version der Verhaltensregeln für Versteigerungen und Sammelstellen erhalten Sie unter Aktuelles auf www.zar.at

 

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