Sprachauswahl


Zuchtrindertransport im Fokus der ZAR

Die gesamte Transportstrecke gibt es ab sofort als Film.

Zuchtrindertransport im Fokus der ZAR

Das Bild zeigt die Kontrollstelle in Grozny, Tschetschenien, wo die Tiere eine von insgesamt drei der auf diesem Transport verpflichtenden 24-Stunden-Pausen machen müssen.

Seit einigen Jahren steht der Tiertransport im Fokus der Tierschützer. Besonders der Langstreckentransport von Zuchtrindern in weit entfernte Regionen wie Kasachstan, Usbekistan und Aserbaidschan wird kritisiert.

Der Tiertransport erfolgt entsprechend der EU-Tiertransportverordnung (1/2005), deren Vorgaben bis zum Bestimmungsort, also auch außerhalb der EU, eingehalten werden müssen. Exporteure und Transporteure versichern die ordnungsgemäße Durchführung der Transporte, Kunden fordern die Ankunft von Tieren mit bestem Gesundheitszustand. Dennoch wird das Wohl der Tiere beim Transport und ihre ordnungsgemäße Versorgung besonders auf dem Weg außerhalb der EU von Tierschützern angezweifelt.

Der RINDERZUCHT AUSTRIA erschien es daher wichtig, sich ein Bild von den Gegebenheiten beim Langstreckentransport zu machen. Die Tierärztin Simone Steiner und Lukas Kalcher begleiteten daher mit Unterstützung des ehemaligen Amtstierarztes des Bezirks Ried, Heinrich Breuer und Andreas Wurzinger von der NÖ Genetik, einen Transport nach Aserbaidschan. Christian Schweinzer von der Firma Schalk-Nutztiere GmbH, der den Transport organisierte, stand bei der Planung mit Rat und Tat zur Seite.

Besonders im Fokus der Reise stand die Ausstattung der Kontrollstellen in Russland sowie die Versorgung und das Wohlbefinden der Tiere auf der sieben Tage dauernden Reise über Polen nach Wjasma in der Region Smolensks und Grozny in Tschetschenien nach Baku. Im rund achtminütigen Film erfahren Sie, wie es den trächtigen Zuchtkalbinnen auf der siebentägigen Reise von Österreich ins 4.500 km entfernte Aserbaidschan ergangen ist.

Filmtipp: https://youtu.be/Ez8Z-f9yO3g

zurück