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Yak

Das Yak Rind kommt neben den Farben schwarz, braun, grau, weiß auch in gescheckt, vor allem mit Rückenblässe, vor. Die Umgebung des Maules ist stets hell und der Rumpf ist mit langem Haar bedeckt. Besonders ausgeprägt ist die Bauchmähne. Der Schwanz ist in der ganzen Länge lang behaart und auch das Maul ist vollständig behaart. Yaks haben nur ein winziges Flotzmaul. Die Schultern stehen buckelartig hoch und die Gliedmaßen sind kräftig, stark, behaart und kurz. Die Hörner sind weitausladend, wobei man gelegentlich auch hornlose Tiere vorfindet.

Christian Moser

Nutzungsrichtung

Yaks sind gut geeignet für die Haltung in Hochlagen zwischen 3000 und 6000m ü. M. Die Milch wird teilweise zu Butter, Käse oder Sauermilch verarbeitet und das Fleisch wird über dem Feuer getrocknet und geräuchert. Die grobe Wolle dieser Tiere wird zu Decken, Zeltplanen und Seilen verarbeitet. Ebenfalls eignen sich die Tiere als Reit- und Tragtiere, die Lasten bis zu 100 kg tragen können. In Tibet sind die Leute weitgehend von der Yakhaltung abhängig.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 400 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,02%

Die Wildform ist in Tibet nahezu ausgestorben. Jedoch findet man Tiere der domestizierten Form in China, Nepal, Kaschmir, Bhutan, Mongolei, Sibirien und Nordamerika. Einzeltiere werden auch in weiteren Ländern gehalten. Größere Gruppen werden in Deutschland, Südtirol und der Schweiz gehalten. Hier findet jedoch keine Milchgewinnung statt.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 616,7 318
W 356,3 425

Kontrollbetriebe (Herden): 3

Widerristhöhe (cm, Ø): 120

Gewicht (kg, Ø): 300

Rinder in Kontrollbetrieben: 102

Herdebuchkühe: 25

Ursprung: Himalaya, Tibet

Historische Entwicklung

Der Yak stammt vom Wildyak und nicht vom Auerochsen ab. Diese Rasse wurde vor mehr als 3.000 Jahren domestiziert und die Größe der domestizierten Rinder ist deutlich kleiner. 

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