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Schottisches Hochlandrind

Das schottische Hochlandrind kommt in sämtlichen Farben von rot, dun (grau), schwarz, gelb und weiß vor. Das Haar ist dicht, lang und nur leicht gewellt  Der Kopf ist gekennzeichnet durch die große Stirnbreite bzw. den großen Augenabstand - jedoch kurzer Abstand zwischen Augen und Maul. Typisch ist der gut ausgeprägte Haarschopf an Stirn und über den Augen, sowie die mächtig ausladenden Hörner. Ohren sind buschig behaart.

Die Füße sind im Vergleich zu anderen Rinderrassen kurz. Das Hochlandrind darf nicht hochbeinig wirken. Die Hörner, weit ausladend und symmetrisch, sind ein weiteres, typisches Kennzeichen des Hochlandrindes.

ZAR

Nutzungsrichtung

Das Hochlandrind ist ein extensives Fleischrind. Es ist robust, widerstandsfähig, winterhart, langlebig, spätreif und leichtkalbend bei sehr guten Muttereigenschaften.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 13.100 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,60%

Die Verbreitung des Schottischen Hochlandrindes konzentrierte sich auf West- und Zentralschottland und auf die Hebriden. Seit einigen Jahrzehnten sind sie in zahlreichen Herden auch in Mittel- und Nordeuropa sowie Nordamerika zu finden.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 716,9 617,5
W 657 561,3

Kontrollbetriebe (Herden): 225

Widerristhöhe (cm, Ø): 120

Gewicht (kg, Ø): 550

Rinder in Kontrollbetrieben: 4.174

Herdebuchkühe: 1.221

Ursprung: Schottland (GB)

Historische Entwicklung

Vor mehr als 200 Jahren: Gezielte Rinderzucht in Großbritannien. Diese Rasse ist seither ohne Einkreuzung von fremdem Blut gezüchtet worden.

1884: Erstmalige Gründung eines Hochlandrind-Zuchtverbandes

1885: Registrierung erster Herdebuchtiere

1970er und 80er Jahre: Erste Importe nach Österreich.

1983: Gründung des „Verbandes Deutscher Highland Cattle-Züchter und -Halter e.V.“, Deutschland ist das größte Highland-Cattle-Zuchtgebiet auf dem europäischen Festland.

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