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Salers

Das Salers Rind ist großrahmig, einfarbig dunkelrot, gelegentlich auch schwarz und hat auffallend langes und lockiges Haar. Die Schleimhäute sowie das Flotzmaul sind hell. Diese Rasse ist durch ihren breiten Kopf mit langen, ausladenden Hörnern, die meistens weit nach außen gestellt sind, gekennzeichnet. Die Schwanzspitze ist weiß, die Tiere sind gut bemuskelt und verfügen über ein kräftiges Fundament.

Nutzungsrichtung

Das Salers Rind ist eine Robustrasse und wird als Fleischrind in der Mutterkuhhaltung genutzt. Das Fleisch dieser Rinderrasse ist gut marmoriert und schmackhaft. Zusätzlich ist diese Rasse sehr berggängig, zäh, anspruchslos und langlebig.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 200 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,01%

Das Salers Rind ist mittlerweile in über 30 Ländern vertreten, unter anderem findet man es in Frankreich, Spanien, Portugal, Nord- und Südamerika, Australien und in geringer Zahl auch in vielen weiteren Ländern. Seit Ende der 1980er Jahre gibt es Tiere dieser Rasse auch in Deutschland und Österreich.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 1.045,30 1.003,40
W 981,9 898,1

Kontrollbetriebe (Herden): 3

Widerristhöhe (cm, Ø): 142

Gewicht (kg, Ø): 700

Rinder in Kontrollbetrieben: 158

Herdebuchkühe: 69

Ursprung: Zentralmassiv (F)

Historische Entwicklung

Der Rasse werden Höhlenmalereien nahe der Stadt Salers zugesprochen, dadurch und durch die Tatsache, dass die Verwandschaft zu anderen französischen Rassen gering ist, wird angenommen, dass Salers eine der ältesten Rinderrassen in Europa ist.

19. Jhdt.: Zuchtbeginn

1853: Erste Ausstellung der Rasse in Salers

1906: Erstes Herdbuch

1925: Beginn der Milchleistungsprüfungen

Bis 1960er: Fast nur in einigen Departements des Zentralmassivs vertreten, seitdem in fast ganz Frankreich

Ursprünglich eine Dreinutzungsrasse, so wurde sie zur fleischbetonten Zweinutzungsrasse.

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