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Piemonteser

Das Piemonteser Rind ist eine mittelgroße Rinderrasse. Die Kühe sind hellgrau mit dunklem Flotzmaul und After sowie einer dunklen Scheide. Die Bullen sind insgesamt dunkler, besonders bei der Schulter, am Oberarm und in der Umgebung der Augen und Schwanzquaste. Die Tiere haben mächtige Muskelmassen an Nacken, Schulter und Keule und sind relativ feinknochig und behornt. Die Kälber werden rötlich gelb geboren und färben sich nach einigen Monaten um.

ZAR

Nutzungsrichtung

Piemonteser sind eine reine Fleischrasse, in der häufig Doppellender vorkommen. Sie zeichnen sich durch ihre hohen Tageszunahmen, ihre gute Schlachtkörperqualität und ihren geringen Fettanteil aus.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 500 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,03%

Tiere dieser Rasse findet man im westlichen Oberitalien, Österreich, Deutschland, Westeuropa, Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland und China. In den meisten Ländern wird vorwiegend Sperma für Gebrauchs- und Verdrängungskreuzung eingesetzt.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 868,8 562
W 1.020,00 887

Kontrollbetriebe (Herden): 3

Widerristhöhe (cm, Ø): 135

Gewicht (kg, Ø): 700

Rinder in Kontrollbetrieben: 29

Herdebuchkühe: 6

Ursprung: Piemont (I)

Historische Entwicklung

1848: Mehrere Rinderschläge wurden zur „Razza Piemontese“ zusammengefasst

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