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Limousin

Das Limousin Rind ist ein mittel- bis großrahmiges Fleischrind in Rechteckform. Das Haarkleid ist einfarbig rotbraun mit Aufhellungen in der Umgebung der Augen und des Flotzmaules sowie des unteren Teils der Brust. Stiere sind dunkler als Kühe.  Das Flotzmaul ist rosa und der Kopf dieser Tiere ist relativ klein. Ein weiteres Kennzeichen dieser Rasse ist die starke Bemuskelung aller fleischtragenden Körperteile sowie ein feiner Knochenbau. Die Hörner und Klauen sind hell.

Liebchen

Nutzungsrichtung

Tiere dieser Rasse werden fast ausschließlich als Fleischrinder gehalten. Die Masttiere weisen hohe tägliche Zunahmen, einen hohen Ausschlachtungsgrad, starke Bemuskelung speziell der Keulenpartie und eine geringe Verfettungsneigung auf. Das Fleisch ist zart und feinfaserig. Stiere der Rasse Limousin eignen sich gut als Kreuzungspartner.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 40.700 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 2,06%

Das Limousin Rind wurde, ausgehend vom ursprünglichen Zuchtgebiet in der Mitte Frankreichs, in über 60 Länder exportiert. Insgesamt werden Tiere dieser Rasse in mehr als 40 Ländern gehalten. Nach Österreich kam die Rasse in den 1980er Jahren.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 1.156,00 1.092,50
W 1.062,40 950,9

Kontrollbetriebe (Herden): 125

Widerristhöhe (cm, Ø): 142

Gewicht (kg, Ø): 800

Rinder in Kontrollbetrieben: 3.993

Herdebuchkühe: 1.384

Ursprung: Limousin (F)

Historische Entwicklung

17. Jhdt.: Limousin bekannt für Tauglichkeit als Zugtiere

1860: Beginn der organisierten Zucht, Tauglichkeit zur Arbeit stand im Vordergrund

1886: Gründung eines Herdbuchs

1900: Umzüchtung von einem Arbeits- zu einem Fleischrind

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