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Hereford

Das Hereford Rind ist ein Rind in mittleren Rahmen mit rot als Grundfarbe. Der Kopf und der untere Teil des Halses sowie Brust, Unterbauch, Euter bzw. Hodensack, Schwanzquaste und der untere Teil der Beine sowie ein schmaler Streifen an der Oberseite des Halses bis zum Widerrist sind weiß. Die Vorhand ist stark ausgebildet, es hat eine große Brusttiefe und relativ kurze Beine. Die meisten Tiere sind behornt, wobei die Hörner in typischer Weise an den Kopfseiten bogenförmig nach unten gezogen sind. Hornlose Rinder dieser Rasse findet man in Nordamerika und Großbritannien.

Nutzungsrichtung

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine langlebige, anspruchslose, anpassungsfähige und klimatolerante Fleischrasse, die nicht stark verfettet. Die Tiere sind frühreif und kalben leicht.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 35 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,00%

Diese Rasse ist die am stärksten verbreitete Fleischrinderrasse auf der Erde. Vor allem in Großbritannien, Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Südafrika und in vielen anderen Ländern findet man Tiere dieser Rasse. In Deutschland gibt es allerdings nur wenige Bestände.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 756,7 526
W 657,5 1.162,00

Kontrollbetriebe (Herden): 1

Widerristhöhe (cm, Ø): 137

Gewicht (kg, Ø): 700

Rinder in Kontrollbetrieben: 6

Herdebuchkühe: 0

Ursprung: England (GB)

Historische Entwicklung

1800: Zu dieser Zeit erhielt diese Rasse ihr Aussehen durch die Einkreuzung von Rindern aus Flandern

19. Jhdt.: Selektion auf Frühreife, Verkleinerung des Rahmens

1846: Veröffentlichung des ersten Herdebuchs

1878: Herdebuch von der gegründeten „Hereford Herd Book Society“ übernommen

1955: Auftreten der ersten hornlosen Herefords in Großbritannien

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