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Genomische Zuchtwertschätzung

In Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur, der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Fleckviehzüchter und der ZuchtData wurde 2008 im Rahmen eines von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) unterstützten Projektes mit der Entwicklung einer genomischen Zuchtwertschätzung für die Rasse Fleckvieh begonnen.

Um die gestiegenen Sicherheiten bei Jungtieren auch in den entsprechenden Zuchtfortschritt überzuführen, wurden umfangreiche Anpassungen der Zuchtprogramme durchgeführt. Zum Stand April 2016 liegen bei Fleckvieh knapp 52.000 Genotypen in der genomischen Zuchtwertschätzung vor.

Bei der Rasse Braunvieh nimmt Österreich beim internationalen Projekt „InterGenomics“ teil, das von INTERBULL in Schweden geleitet wird. Zum Stand April 2016 liegen bei Braunvieh knapp 21.000 Genotypen in der genomischen Zuchtwertschätzung vor. Die logistische Umsetzung in der Routine erfolgt mit dem AIT in Tulln, der GeneControl in München und im Rahmen der gemeinsamen Zuchtwertschätzung Österreich-Deutschland-Tschechien mit Beteiligung der ZuchtData in Wien.

Bei der Rasse Holstein hat sich seit August 2010 ein von der ICAR anerkanntes Verfahren zur genomischen Zuchtwertschätzung etabliert. Dieses wurde vom VIT-Verden entwickelt.

Das AIT in Tulln (Austrian Institute of Technology): Hierher gelangen die Haar- bzw. Blutproben sowie die Ohrstanzen der zu genotypisierenden Tiere.

 

 

 

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