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Gene2Farm

Die ZuchtData war Projektpartner im EU-Projekt „Gene2Farm“.

Dieses Projekt wurde von hochkarätigen Wissenschaftspartnern aus Europa und vielen internationalen Zuchtorganisationen getragen. Der Fokus lag auf der Weiterentwicklung des Nutzens der genomischen Selektion für kleine Rassen. Für diese besteht die Limitierung, dass keine große Referenzstichprobe aus Stieren für die Schätzung der genomischen Zuchtwerte vorliegt und daher die genomische Selektion mit den bestehenden Möglichkeiten deutlich weniger Nutzen bringt.

Im Projekt Gene2Farm wurde geprüft, ob mit Sequenzdaten eine rassenübergreifende Nutzung der Referenzstichprobe möglich ist. Weiters wurde analysiert, ob die Genotypisierung von Kühen bei kleinen Rassen helfen könnte, die Sicherheit der genomischen Zuchtwerte zu erhöhen. Mit den Daten aus dem ZAR-Projekt Efficient Cow, in dem Braunvieh- und Fleckvieh-Kühe genotypisiert werden, soll untersucht werden, ob es im Genom bestimmte Regionen gibt, in denen unerwünschte Allele für Fruchtbarkeitsstörungen oder Klauenerkrankungen auftreten. Wenn hier entsprechende Regionen identifiziert werden könnten, so würde das helfen, zB effektiver auf eine Verbesserung der Fruchtbarkeit zu züchten.

Im Rahmen der gemeinsamen Zuchtwertschätzung mit Deutschland wird am sogenannten „Single-Step“-Verfahren gearbeitet. Damit können dann auch die Informationen von genotypisierten Kühen besser in die genomische Zuchtwertschätzung integriert werden.

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