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Gesundheitsmonitoring Rind

Im Rahmen des Projektes „Gesundheitsmonitoring Rind“ wurde ab 2006 österreichweit eine Diagnosedatenerfassung nach skandinavischem Vorbild entwickelt.

Aufbauend auf tierärztlichen Diagnosen wurden dazu züchterische Methoden und Strategien sowie Werkzeuge zur Früherkennung und Vermeidung von Erkrankungen generiert. Das Projekt wurde 2010 in die Routine übergeführt (Egger-Danner et al., 2012). Seit 2010 werden im Rahmen der gemeinsamen Zuchtwertschätzung mit Deutschland Gesundheitszuchtwerte für Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörungen, Zysten und Milchfieber für Fleckvieh veröffentlicht (Fuerst et al., 2011). Kennzahlen zum Monitoring der Tiergesundheit wurden entwickelt. Im Rahmen der Tiergesundheitsdienste fließen diese Ergebnisse in die Praxis ein.

In verschiedenen Ländern sind aktuell ähnliche Maßnahmen und Projekte zu beobachten. In der Veröffentlichung der ICAR 2013 Health Data Conference (ICAR 2013) sind Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in anderen Ländern zusammengefasst. In Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Experten wird an den Weiterentwicklungen geforscht.

Datenbereitstellung und Auswertungen für Tierärzte
Wertvolle Leistungs- und Gesundheitsdaten werden den Tierärzten für die Betreuung ihrer Bestände zur Verfügung gestellt. Wie man zu den Daten kommt und welche Möglichkeiten es gibt, erfahren sie in mehreren informativen Webinars auf www.tgd.at


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