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Gut gestylt ist halb gewonnen

Innerhalb von 3 Tagen Rinder für eine Schau vorzubereiten ist eine riesige Herausforderung. Diese Herausforderung nahmen die beinahe 30 TeilnehmerInnen beim Jungzüchterprofi Modul 8 in der Versteigerungshalle Maishofen an.

 

 

 

Innerhalb von 3 Tagen Rinder für eine Schau vorzubereiten ist eine riesige Herausforderung. Diese Herausforderung nahmen die beinahe 30 TeilnehmerInnen beim Jungzüchterprofi Modul 8 in der Versteigerungshalle Maishofen an.

Die Jungzüchterprofis arbeiteten in zugelosten Teams zusammen und mussten die ihnen zugeteilten Tiere waschen, scheren und führig machen. Damit sich die Rinder wohl fühlen und bestens auf einer Schau präsentiert werden können, mussten sie diese auch mit ausreichend schmackhaften Futter und einem weichen Strohbett verpflegen. Die beiden Schweizer Referenten, Adrian Steinmann und Koni Pfulg zeigten es vor und die Teams durften das Gezeigte auch gleich in die Praxis umsetzen.

Einen großen Vertrauensvorschuss brachten die drei Landwirte Rupert Wenger, Josef Berger und Adam Salzmann den Jungzüchter entgegen und stellten insgesamt 29 Tiere für das Erlernen einer optimalen Schaubvorbereitung zur Verfügung.

Scheren, Waschen, Föhnen, Füttern und Vorführtraining, so vergingen die Stunden wie im Flug. Neben den Trainingseinheiten ist es wichtig, dass die TeilnehmerInnen das Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl einer Schau hautnah miterleben. So wurde neben den besten Vorführleistungen und der besten Fitterin auch das beste Team gekürt.

Nervenkitzel pur am Sonntagnachmittag

Traditionell gab es als Abschluss dieses Moduls einen Vorführwettbewerb wo die TeilnehmerInnen ihr Wissen präsentierten und gegeneinander antraten. Hervorragende Vorführleistungen, hochkonzentrierte JungzüchterInnen und aufgeregte Zuseher – Schaugefühl pur im Versteigerungsring in Maishofen. Die beste Vorführerin des Tages war Christine Haas aus Tirol. Der Titel des Reservechampions ging an Elisabeth Sommerer aus Salzburg, ihr musste sich nur knapp Christina Mühltaler, ebenfalls aus Salzburg, geschlagen geben.

 

 

Als beste Fitterin des Tages ging Christine Haas aus Tirol hervor. Sie hatte ihre Holstein Kalbin an diesem Tag mit einer sehr gut geföhnten und geschorenen Topline ausgestattet und die „Schokoladendseiten“ des Tieres hervorgehoben.

266 Jungzüchter als Profis – 17 neue Jungzüchterprofis

Zwei Oberösterreicher, fünf Tiroler und 10 Salzburger dürfen sich nun als Jungzüchterprofi bezeichnen, da sie das 17 tägige Ausbildungsprogramm erfolgreich absolviert haben.

Jungzüchterprofi zu sein ist etwas Besonderes, denn man lernt Jugendliche und Gleichgesinnte aus ganz Österreich kennen und bildet sich weiter. An acht Wochenenden im Jahr durften die 7 Damen und 10 Männer praxisorientieren Ausbildungsinhalte auf höchstem Niveau erlernen und sich bei den regen Diskussionen austauschen.

Damit die Ausbildungsschwerpunkte des Jungzüchterprofis auch in Zukunft so praxisorientiert wie möglich umgesetzt werden können, findet ab Herbst 2017 ein Neustart mit einigen Änderungen statt. Neben den neuen Inhalten wie Futtergewinnung, Tiergesundheit, Vermarktung, Projekt- und Konfliktmanagement steht es jedem Teilnehmer bzw. jeder Teilnehmerin frei, bei den fachspezifischen Modulen zwischen Milchvieh- und Fleischrinderhaltung zu wählen.

Einfach zum Wohlfühlen

Wohlgefühlt haben sich an diesem Wochenende nicht nur die Rinder der JungzüchterInnen. Den TeilnehmerInnen selbst fehlt es aufgrund der hervorragenden Verpflegung und Betreuung durch Eveline Berger und Christina Sendlhofer an nichts.

Die Rinderzucht Austria bedankt sich bei allen Beteiligten für die grandiose Umsetzung des Moduls, gratuliert allen Absolventen des Jungzüchterprofis und wünscht ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute!

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