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Grandiose Schau der österreichischen Fleckviehzucht

Am 1. und 2. April war Maishofen und die Bundesfleckviehschau der Treffpunkt der Fleckviehwelt. Die österreichischen Fleckviehzüchter präsentierten vor laufender Kamera und enorm vielen Besuchern ihre besten und schönsten Kühe.

Bundessiegerin der mittleren Kühe: HARMONY (V: Hupsol) von Gramshammer Markus, Vomp

An diesen zwei Tagen ging ein grandioses Fest der Fleckviehzucht über die Bühne. Delegationen aus 22 Ländern, Albanien, Algerien, Bangladesch, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Peru, Polen, Rumänien, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Tunesien, Türkei, Ukraine und  Venezuela, ehrten FLECKVIEH AUSTRIA mit ihrem Besuch.

In einer meisterlichen Leistung rangierten die Preisrichter Dieter Bürger und Johannes Huber aus Deutschland  in einem wahren Marathon 127 Schaukühe in 18 Gruppen und drei Finalrunden und kommentierten gut nachvollziehbar ihre Entscheidungen.

Bundessiegerin der Jungkühe: GIURANA (V: Mailer) von Priewasser Andrea u. Markus, St. Johann/Walde

Jungkühe – absolute Sonderklasse

Die Preisrichter waren begeistert von der hervorragenden Qualität der präsentierten 38 Jungkühe - „Absolute Sonderklasse“, so Dieter Bürger bei der Championwahl. Zum Bundessieger kürten die Preisrichter die MAILER-Tochter GIRUANA von Priewasser Andrea u. Markus, St. Johann/Walde, FIH.  „Die perfekte Fleckviehkuh, wie sie besser nicht sein könnte“, kommentierte der Preisrichter. Der Bundesreservesieg ging an die euterstärkste Kuh des Finales, an die DELL-Tochter SRILANKA von Mayer Siegfried, Pölstal, Steiermark.

Starke Gruppen bei Kühen mit 2 bis 4 Abkalbungen

Im Finale der Kühe mit 2 bis 4 Abkalbungen standen 18 Kühe, die der Preisrichter mit den Worten lobte: „Ich habe noch nie 18 so starke Kühe auf einen Platz gesehen, wie hier in diesem Finale. Wenn ich diese Kühe sehe, bin ich besonders stolz darauf, Fleckviehzüchter zu sein.“ Aus dieser großen Gruppe von Finalistinnen wählte er vier Top-Tiere aus: die beiden Zweitkalbskühe ISETTA (V: GS Rave) von Scharner Waltraud und Josef, Scheibbs, NÖ und HARMONY (V: Hupsol) von Gramshammer Markus, Vomp, Tirol, die Drittkalbskuh ALMA (V: Vorteil) von Leopold Dichtl, Virgen, Tirol und die Viertkalbskuh BRUNI (V: GS Oedstein) von Eichberger Heinrich und Maria, St. Margarethen bei Knittelfeld, Steiermark. Aufgrund ihres hervorragenden Euters mit optimaler Strichstellung holte HARMONY von Markus Gramshammer den Bundessieg mittel nach Tirol.

Der Bundesreservesieg ging an BRUNI von Eichberger Heinrich und Maria und somit in die Steiermark. BRUNI glänzte mit ihrem trockenen Fundament und exzellenter Oberlinie.

Bundessieger der Kuhlinien: ZIERDE von Johann Schweighofer, Pöllau

Beeindruckende Kuhlinien

Sehr beeindruckend für das Publikum und die Preisrichter war der Auftritt der drei Kuhlinien ISTA, ZIERDE und ZITA. Der Bundessieg in dieser Kategorie war der Kuhlinie ZIERDE von Johann Schweighofer, Pöllau, Steiermark, nicht zu nehmen, schließlich gingen aus dieser Kuhlinie nicht weniger als sechs genomische Jungstiere hervor, die im Besamungseinsatz stehen. Den Reservesieg holte sich die Kuhlinie ZITA von Lichtenegger Karin und Markus, Wolfsberg, Kärnten, aus der der genomische Jungvererber MOZARELLA  stammt.

Kühe auf allerhöchstem Niveau

Hervorragende Qualität wurde auch im Finale der älteren Kühe geboten. Aus den Gruppen- und Gruppenreservesiegerinnen der Kühe mit 5 und mehr Abkalbungen ließ der Preisrichter drei Kühe anziehen, die ihn besonders beeindruckten: die Fünftkalbskuh SOJURA (V: Rurex) von Ströcker Ferdinand, Altenmarkt, Niederösterreich, die Sechstkalbskuh KERSTIN (V: Hades) von Klaus Köchler, Terfens, Tirol, und die Siebtkalbskuh GOLDI (V: Rubikon) von Anna und Josef Haberl, Birkfeld, Steiermark. Aufgrund ihres herausragenden Fundaments wurde GOLDI von Haberl Anna und Josef zur Bundessiegerin der älteren Kühe gekürt, SOJURA von Ströcker Ferdinand, die mit ihrer Jugendlichkeit glänzte, zur Bundesreservesiegerin.

Bundessiegerin der älteren Kühe: GOLDI (V: Rubikon) von Anna u. Josef Haberl, Birkfeld

Sehr nett moderiert wurde die Schau von den beiden Salzburgern  Barbara Prodinger und Thomas Edenhauser.  Durch die Übertragung mittels Livestream wurde die Veranstaltung nicht nur zu einem österreichischen, sondern zu einem internationalen Highlight der Fleckviehzucht.

 

 

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