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RINDERZUCHT AUSTRIA präsentiert sich in Ungarn

Kalbinnen aus der Steiermark überzeugen in Kaposvar.

RINDERZUCHT AUSTRIA präsentiert sich in Ungarn

Das Betreuerteam mit den Ausstellungstieren in Kaposvar, v.l.: GF Ing. Reinhard Pfleger, Georg Stückler und Tierärztin Mag. Alexandra Wolff.

Kaposvar liegt im Westen von Ungarn mit etwa 200 km Entfernung zur österreichischen Grenze. Die Stadt ist Sitz einer bedeutenden Agraruniversität auf deren Gelände die Messe stattfand.

Die RINDERZUCHT AUSTRIA war wie auch im letzten Jahr mit einem Infostand sowie 3 Fleckviehkalbinnen vertreten. Die Kalbinnen wurden von der Rinderzucht Steiermark selektiert und von Georg Stückler bestens betreut. Alexandra Wolff, eine gebürtige Ungarin, die seit kurzem in der Steiermark als Tierärztin tätig ist, leistete als Dolmetscherin wertvolle Dienste in der Kontaktaufnahme mit den ungarischen Interessenten. Die Tiere aus Österreich waren die einzigen nicht ungarischen Tiere auf der Messe und konnten aus Vermittlung des ungarischen Verbandes an aufstrebenden Züchter der Region verkauft werden konnten.

Die österreichische Kollektion zeigte sich in diesem Jahr von besonderer Qualität in Stärke und Kapazität der Tiere. Ebenfalls wurden die hohen Inhaltstoffe im Pedigree mehrfach positiv erwähnt. Die präsentierte Gruppe konnte sich dadurch deutlich von den ungarischen Fleckviehtieren abheben und fand guten Anklang bei den Experten.

RINDERZUCHT AUSTRIA präsentiert sich in Ungarn

AGÖF Glocke an Käufer: Ing. Reinhard Pfleger (GF Rinderzucht Steiermark) überreichte eine Glocke an den Käufer.

Für den erfolgreichen Messeauftritt wurde der RINDERZUCHT AUSTRIA, vertreten von Ing. Reinhard Pfleger, ein Präsent der ungarischen Fleckviehzucht überreicht. Im Gegenzug würdigte Pfleger die Leistungen von Zuchtleiter Dr. Balazs Huth mit einem Geschenk der österreichischen Rinderzucht.

Zuchtleiter Dr. Huth und Geschäftsführer Dr. Füller sind das personalisierte Bindeglied Ungarns zur europäischen Fleckviehfamilie.

Die ungarische Fleckviehpopulation umfasst rund 55.000 Tiere. Etwa 4.500 Herdebuchkühe stehen in der Doppelnutzung unter Leistungsprüfung. Große Bedeutung hat in Ungarn die Mutterkuhhaltung mit Fleckvieh mit rund 7000 Tieren unter Fleischleistungsprüfung.

„Die sehr offene und positive Aufnahme von Fleckvieh Austria auf der Messe in Kaposvar durch die ungarischen Verantwortungsträger lässt auf weitere Zusammenarbeit im Bereich der Zuchtprogramme hoffen. In gemeinsamem Schulterschluss soll versucht werden die Vorzüge der Doppelnutzung in Ungarn mehr und mehr bekannt zu machen“, berichtet GF Ing. Reinhard Pfleger aus Kaposvar.

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