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EU-Wahl 2019: Landwirtschaft ist stark vertreten

Erstmals in der Geschichte der österreichischen Mitgliedschaft in der Europäischen Union wurden gleich zwei VertreterInnen aus dem landwirtschaftlichen Bereich ins Europäische Parlament nach Brüssel gewählt.

EU-Wahl 2019: Landwirtschaft ist stark vertreten

Simone Schmiedtbauer gab ihre Positionen unter anderem bei der ZAR-Generalversammlung April dieses Jahres bekannt.  

 

Mit Simone Schmiedtbauer eine erfahrene Kommunalpolitikerin und Bäuerin aus Hitzendorf, Stmk., mit DI Alexander Bernhuber ein engagierter Vertreter der Jugend und Hofübernehmer aus Kilb, NÖ.

Schmiedtbauer erreichte mit 64.240 Stimmen bei den landwirtschaftlichen Vertreterinnen für Brüssel den 1. Platz, Bernhuber konnte sich mit 30.338 Vorzugsstimmen vom 11. auf den 7. Platz auf der ÖVP-Liste vorreihen und sich damit den letzten von insgesamt 7 Parlamentssitzen der ÖVP-Fraktion holen. 

EU-Wahl 2019: Landwirtschaft ist stark vertreten

DI Alexander Bernhuber (r.) besuchte unter anderem den GENOSTAR Fleischrindertag in der Berglandhalle, NÖ., mit Bauernbund NÖ-Direktorin Mag. Klaudia Tanner und dem NÖ LK-Präsidenten Johannes Schmuckenschlager.

                       

Alle weiteren landwirtschaftlichen VertreterInnen haben den Einzug ins Parlament verpasst: Seitens der ÖVP waren dies Mag. (FH) Leonhard Gmeiner, Weinbauer aus Perg, OÖ, mit 364 bzw. Carina Zörnpfenning, Landwirtin aus Aderklaa, NÖ, mit 391 erreichten Vorzugsstimmen. Bei der FPÖ war Hubert Klammer aus Wiesing, Tirol, nominiert und erhielt 184 Vorzugsstimmen. Die Grünen hatten gleich vier landwirtschaftliche Vertreter auf der Wahlliste: Thomas Waitz aus Leutschach, Stmk., erreichte 4.742 Vorzugsstimmen, DI Olga Voglauer aus Ludmannsdorf/Bilčovs, Ktn.,  3.824, DI Simon Vetter aus Lustenau, Vbg., 4.039 sowie mit Irmtraud Salzer, einer Agrarpolitikexpertin aus Litzelsdorf, Bgld.,  390 Vorzugsstimmen. Seitens der SPÖ wurde kein Landwirt nominiert.

Insgesamt haben 7 politische VertreterInnen aus der ÖVP, 5 aus der SPÖ, 3 aus der FPÖ, 2 von den Grünen sowie eine Vertreterin von den NEOS den Einzug ins Europäische Parlament geschafft. Nach dem Brexit soll die Anzahl der Abgeordneten im Europäischen Parlament von 751 auf 705 sinken, alleine 73 Mandate hielt das Vereinigte Königreich. Österreich erhält nach dem Austritt des Vereinigten Königreiches dann ein Mandat mehr, was den Grünen zu Gute kommen wird.

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