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Am Samstag, den 1. Juni war Weltmilchtag!

Milch ist ein fixer Bestandteil in der Ernährung der österreichischen Bevölkerung.

Am Samstag, den 1. Juni war Weltmilchtag!

Milchpreiserhebung Österreich - Auszahlung April 2019 auf Basis aller Inhaltstoffe, Durchschnitt aller Qualitäten und aller Milchsorten auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß  (alle Beträge in Cent, netto). 

 

Jedes Jahr werden nicht nur 77 Liter Milch getrunken, sondern auch 22 kg Käse und 5 kg Butter genossen. Nach einer RollAMA Motivanalyse im April/Mai 2018 konsumieren 39% der Österreicher täglich Milch und Milchgetränke. Milch trägt auch wesentlich zur Wertschöpfung im ländlichen Raum bei. Die Milch-, Kälber- und Rinderproduktion machte im Jahr 2018 29,7% des landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereiches aus, auf das Konto der Milchproduktion gehen alleine 18,1%. Dafür verantwortlich zeichnen sich 27.963 Betriebe, die im Jahr 2018 insgesamt 3,391 Mio. Tonnen Milch, das ist ein Plus von 77.200 t bzw. +2,3 % im Vergleich zum Vorjahr, an die Molkereien bzw. sonstige Aufkäufer anliefert haben. Und das in höchster Qualität. Bei 99,36 % der Anlieferungsmilch gab es keine Qualitätsabzüge.

Heimische Preise legten im April leicht zu

Nachdem im Jänner und Februar die heimischen Erzeugermilchpreise stabil geblieben sind, war im März ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Im April zahlten die Molkereien ihren bäuerlichen Lieferanten für GVO-freie Qualitätsmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß im Durchschnitt netto 37,87 Cent/kg beziehungsweise 42,79 Cent brutto. Gegenüber dem Vormonat ergab sich somit ein kleines Plus von 0,35 Cent netto, das Vorjahresniveau wurde gleichzeitig um rund 1,9 Cent übertroffen. Für GVO-freie Qualitätsmilch ohne Bio- und Heumilchzuschlag zahlten die Molkereien durchschnittlich 35,25 Cent netto/kg, das waren um 0,31 Cent mehr als im Vormonat. Für Biomilch wurden im Mittel 45,13 Cent je kg erlöst (+0,26 Cent).

EU: Erzeugermilchpreise waren im März rückläufig

Die EU-Erzeugermilchpreise waren nach dem leichten Minus im Februar 2019 auch im März rückläufig. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Mittel 33,52 Cent netto/kg Rohmilch. Das bedeutet gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von 0,33 Cent. Gegenüber dem Vorjahresniveau blieben die Erlöse im Schnitt unverändert, berichtet das AIZ.

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