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VetMedUni Wien: 9. Kremesberger Fachtagung

Die mittlerweile 9. Kremesberger Fachtagung auf der VetFarm der VetMedUni Wien in Pottenstein, NÖ, wurde auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit der ZAR unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Drillich durchgeführt.

VetmedUni Wien: 9. Kremesberger Fachtagung

DI Markus Koblmüller, GF LfL-OÖ, gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte der österreichischen Rinderzucht.

 

Dabei standen renommierte ReferentInnen aus dem In- und Ausland zu aktuellen Themen rund um das Herdenmanagement, zB der integrierten tierärztlichen Bestandeskontrolle (ITB) in der Schweiz, zur Verfügung.

Fütterung, Reproduktion, Erkrankungen der Gebärmutter, Kälbergesundheit sowie aktuelle Themen aus Wissenschaft und dem Tiergesundheitsdienst waren die wesentlichen Themen.

Seitens der österreichischen Rinderzucht referierte der GF des LfL-OÖ, DI Markus Koblmüller, über aktuelle Forschungsprojekte. Das vor kurzem über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingereichten Projekt D4Dairy setzt sich zum Ziel, sämtliche Daten aus Leistungsprüfung, Zucht, Tierbewegungen aus dem AMA-RinderNet, Labordaten, Schlachtungen und tierärztliche Diagnosen zusammenzuführen und für den Landwirt praxisgerecht aufzubereiten und online über den LKV-Herdenmanager oder über die RDV-mobil-App zur Verfügung gestellt werden. Mit der schriftlichen Zustimmung der Landwirte kann auch jeder betreuende Tierarzt über den RDV4Vet Einblick über die wichtigsten Herdendaten erhalten. Im Zuge einer routinemäßigen Bestandsbetreuung hat damit der Tierarzt einen raschen Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand der zu betreuenden Herde.

Mittelfristig ist geplant, auch Daten aus der bakteriologischen Milchuntersuchung (BU), der Futtermitteluntersuchung, der Klauenpflege und der regelmäßigen Tankmilchproben in das RDV-Portal zu integrieren. Ende 2019 wird für interessierte Betriebe und Tierärzte die mobile App EMED zur Verfügung stehen. Hier wird eine EDV-Infrastruktur entwickelt, welche die tierärztlichen Diagnosen sowie die Arzneimittelanwendung dokumentiert, was vor allem eine bürokratische Erleichterung sowohl für Landwirt als auch für den Tierarzt zur Folge haben wird und die gesetzliche Aufzeichnungspflicht erfüllt.

 

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