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Tag der burgenländischen Rinderzucht

Am 09. Jänner 2019 veranstaltete der Burgenländische Rinderzuchtverband wiederum den bereits zur Tradition gewordenen „Tag der Rinderzucht“.

V.l.: Ing. Martin Mayerhofer (ZuchtData), Ing. Johannes Lehner (Geschäftsführer vom Burgenländischen Rinderzuchtverband),  DI Niki Berlakovich (Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland),  Markus Tomandl und Ing. Werner Falb-Meixner (Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Burgenland)

Bei dieser Weiterbildungsveranstaltung wird versucht, immer zu brandaktuellen Themen kompetente Vortragende aus dem In- und Ausland zu finden, um so alle in der Rinderzucht beschäftigten Menschen – vom Züchter über Tierärzte, Berater bis hin zum Viehhandel – bestmöglich zu informieren.

Bei vollem Haus konnte GF Ing. Johannes LEHNER auch zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen LK Präs. DI Niki Berlakovich und Vet.Dir. WHR DR. Robert Fink begrüßen.

Als Vortragender stand heuer Ing. Martin Mayerhofer (ZuchtData) zum Thema „Moderne Instrumente für das Herdenmanagement“ auf dem Programm. Er erläuterte in vielen Anschauungsbeispielen die unzähligen Möglichkeiten der praktische RDV Nutzung für den Züchter direkt im Stall. Herdenmanagement kann und soll direkt neben der Kuh über Smartphone oder Tablet stattfinden. Eine Vielzahl an Informationen und Meldungen können die Züchter direkt vor Ort im Stall erhalten und erledigen. Ziel ist „Weniger Papier und trotzdem mehr kompetente Informationen“ zu erhalten. In einer angeregten Diskussion konnten auch die Züchter Ihre Anregungen und Wünsche für die praktische Nutzung des RDV´s einbringen.

Als zweiter Vortragender konnte Herr Markus Tomandl; Milchbauer aus St. Ägidi in Oberösterreich gewonnen werden. Herr Tomandl war vormals Mitarbeiter der EU-Kommission und referierte zum Thema: „Vom EU-Bürokraten zum Milchbauer!“ Als ehemaliger Mitarbeiter der EU Kommission und derzeitiger Milchbauer konnte er die Situation von beiden Seiten beleuchten und interessante Berichte liefern. Zentrale Frage bei den anwesenden Züchtern war natürlich „Warum werden Entscheidungen so beschlossen, wie sie beschlossen werden und nicht so wie wir sie gerne hätten?“ Auch zur Beschlussfassung der EU Kommission konnte sehr viel Licht in die Arbeit der Kommission gebracht werden. Abschließend versuchte Hr. Tomandl noch Zukunftsprognosen, vor allem am Milch- und Zuchtviehsektor abzugeben! Dies ist natürlich bei der derzeitigen Wirtschaftslage sehr schwierig.

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