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Türkei: Projekt für 250.000 Zuchtrinder

Die türkische Fleischproduktion leidet schon seit Jahren am geringen Angebot im Inland.

Der Generaldirektor von TIGEM, Ismail Sanli, seit 2016 im Amt, nutzte auch die Gelegenheit, die Organisation TIGEM im Rahmen der ZAR-Generalversammlung vorzustellen und mit seinem Besuch die gemeinsame Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen.                       

 

Fleisch ist daher nur für die wohlhabende Schicht verfügbar. Bereits Ende 2016 gab die Regierung den Import von 500.000 Schlachttieren (Rinder und Schafe) sowie den Import von 150.000 Zuchtrindern frei, die über den staatlichen Landwirtschaftsbetrieb TIGEM bzw. über TAREKS abgewickelt wurden, um so die Unterversorgung in den Griff zu bekommen.

Daher plant die Türkei in den kommenden 3 Jahren 250.000 Zuchtrinder aus dem Ausland zu importieren. So sollen sich türkische Rinderbauern bis zum 7. Mai 2018 für einen Zuchtviehimport anmelden.

Interessierte Bauern erhalten einen vergünstigten Kredit mit der Laufzeit von fünf Jahren. Im Rahmen dieses Projektes sind bis Ende dieses Jahres bereits ein Import von 100.000 Zuchtrinder vorgesehen. Ziel des Projekts ist es, die durchschnittliche Herdenzahl auf den türkischen Rinderbetrieben auf 15 zu erhöhen und dadurch den Fleischimport zu reduzieren bzw. zu beenden.

Der türkische Staatsbetrieb TIGEM ist jedenfalls ein wichtiger Partner für die österreichische Rinderzucht. Insgesamt werden über diese Organisation 350.000 Hektar bewirtschaftet und 50.000 Rinder gehalten. 

Quelle: AA/TR

 

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