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BTV: Reduktion der Sperrzone in Kärnten

Mit dem Ende der vektorfreien Zeit Ende April sind ab sofort wesentliche Erleichterungen für den Handel mit Zuchttieren in Kärnten gegeben.

Mit Ende April wurde die BTV4-Sperrzone auf den Bezirk Klagenfurt reduziert. 

Quelle: AGES

 

Das Restriktionsgebiet wurde auf jenen Bezirk reduziert, in dem im Dezember 2016 in Kärnten im Bezirk Klagenfurt (Wölfnitz) der bis dato letzte BTV4-Fall aufgetreten ist. Trotz der Sperre kann Kärnten aber dennoch auf eine zufriedene Exportbilanz zurückblicken, auch wenn die Preise innerhalb der Restriktionsgebiete doch etwas niedriger waren als in den freien Zonen.

Ein Export in den preisstabilen türkischen Markt wird jedoch weiterhin nicht möglich sein, da das Veterinärzeugnis eine zweijährige Freiheit von BTV vorschreibt, das wäre dann frühestens im Jänner 2019. Dasselbe gilt für den russischen Markt.

Kärntnerrind empfiehlt jedenfalls für jene Betriebe, die sich noch innerhalb der Schutzzone befinden, die Tiere zu impfen, um diese gegebenenfalls außerhalb der Schutzzone zu verbringen, d.h. auch dann, wenn Tiere auf eine Alm, die außerhalb der Zone liegt, aufgetrieben werden sollen. Tiere zur Schlachtung müssen nicht geimpft werden.

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