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BMNT: Rinderrassenauswertung 2017

Fleckvieh dominiert in fast allen Bundesländern.

Mit ¾ der gesamten Rinderpopulation ist Österreich weltweit das fleckviehreichste Land.

 

Die aktuelle Rassenstatistik vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) zeigt wieder einmal die Rassenvielfalt, die auf den insgesamt 59.269 Rinder haltenden Betrieben gelebt wird. In Summe sind in 79 Kategorien in der AMA-Rinderdatenbank Rinderrassen ausgewiesen. Die Hauptrasse ist wie schon in den vergangenen Jahren konstant die Rasse Fleckvieh mit einem Anteil von Dreiviertel der gesamten Rinderpopulation (75,3%). Den zweitstärksten Rassenblock bilden die Gruppe der Holstein Friesian, Red Holstein und der Original Schwarzbunten mit 7,1% bzw. 137.000 Tieren, vor der Rasse Braunvieh (inkl. Original Braunvieh) mit einem Anteil von 6,4% bzw. 125.000 Tieren. Es folgen die weiteren Rassen Pinzgauer (1,9%), Limousin (1,8%), Charolais (1,0%), Murbodner (1,0%) und das Tiroler Grauvieh (0,9%).

Rassenanteil in den verschiedenen Bundesländern.                                            

Das fleckviehstärkste Bundesland ist Oberösterreich (86,3%), vor Niederösterreich (86,4%) und Kärnten (73,4%). Die Rasse Holstein kommt in den Bundesländern Vorarlberg (26,4%), Burgenland (15,2%) und in Salzburg (12,6%) relativ am häufigsten vor. Die Rasse Braunvieh ist mit knapp 50% in Vorarlberg am stärksten vertreten, mit knapp 20% in Tirol. Wer glaubt, in Wien gäbe es keine Rinder, der irrt. Demnach halten 9 Betriebe in Summe 80 Rinder. Der Rinderbestand blieb mit 1.943.476 Tieren nahezu konstant (-0,6%). Die Anzahl der Rinder haltenden Betriebe verringerte sich um 1.290 bzw. um 2,1%.

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