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Kongress: ICAR/Interbull/WCGALP in Auckland

Vom 7. bis 17. Februar 2018 diskutierten rund 1.400 Kongressteilnehmer im Rahmen dreier gekoppelter Kongresse über aktuelle Entwicklungen in der Tierzucht und der Leistungsprüfung in Auckland, Neuseeland.

Dr. Christa Egger-Danner (ZuchtData) referierte über datenschutzrechtliche Anforderungen beim Datenaustausch - auch im Hinblick auf die herannahmende EU-Datenschutzverordnung.

 

Die österreichischen Rinderzucht war mit Dr. Christa Egger-Danner, Vorsitzende der ICAR-Arbeitsgruppe für Funktionale Merkmale und Franz Josef Auer, Vorsitzender des ZAR-Ausschusses für Landeskontrollverbände, vertreten. In Summe wurden knapp 900 Beiträge in großteils fünf parallelen Sitzungen diskutiert. Kernthemen bei ICAR und Interbull waren die Standardisierung von Datenerfassung und des internationalen Datenaustausches, Entwicklungen im Sensor-Bereich, neue Merkmale wie Klauengesundheit, Infrarotspektren, das Thema Effizienz sowie die Genomische Selektion mit verschiedenen methodischen Aspekten als auch die Kuhkalibrierung. Im Zuge des Genetik-Weltkongresses (WCGALP) wurden verschiedene Arbeiten aus dem Bereich Gene Editing präsentiert. Die Ergebnisse wurde kontrovers diskutiert, von sehr hohen Erwartungen bis hin zu begrenztem Nutzen vor allem bei Merkmalen mit niedrigen Erblichkeiten. Dem aktuellen Thema Big-Data und Deep Learning wurde vom Plenary-Referenten Jeremy Howard auch für die Tierzucht großes Potential eingeräumt.

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