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Internationale Grüne Woche in Berlin

Die Internationale Grüne Woche Berlin (19. bis 28. Jänner 2018) präsentiert sich auch heuer wieder mit 1.660 Ausstellern aus 66 Ländern.

Joachim Rukwied (Präsident Bauernverband Europa und Deutschland) bekannte sich im Rahmen der Eröffnung ganz klar zu Europa. Er forderte eine Wertschätzung für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum (70% von Europa ist ländlicher Raum), ein entsprechendes Budget muss von der Politik zur Verfügung gestellt werden.

Partnerland der mittlerweile 83. Grünen Woche ist Bulgarien, das sich seit 30 Jahren an der Messe beteiligt und seit dem 1. Jänner die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat. Unter dem Motto "Aroma der Sonne" können die Besucher Nahrungsmittel, Kultur und Lebensweise Bulgariens kennenlernen. Im Rahmen der Eröffnung der Grünen Woche forderte Landwirtschaftsminister Schmid die ökonomische Absicherung der agrarischen Produktion unter Berücksichtigung der Ökologie. Aus seiner Sicht war die Initiative Tierwohl in Deutschland gemeinsam mit den Bauernvertretern ein wichtiger Schritt, der auch weiter ausgebaut werden muss. Höhepunkt bei den mehr als 300 messebegleitenden Fachveranstaltungen war das 10. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), zu dem über 70 Landwirtschaftsminister sowie die Spitzenvertreter des globalen Agribusiness erwartet wurden. Auch die österreichischen Vertreter der Agrarwirtschaft sind hier vor Ort, um sich unter anderem beim traditionellen AMA-Empfang mit internationalen Experten auszutauschen. Im Forum wurden die Trends, Entwicklungen und Herausforderung der globalen Welternährung diskutiert.

 

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