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Köstinger folgt Rupprechter

Elisabeth Köstinger wurde am Montag, den 18. Dezember 2017, als Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus und somit auch für die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt angelobt.

Die RINDERZUCHT AUSTRIA mit Obmann Stefan Lindner und GF Martin Stegfellner begrüßen ihre Bestellung als Landwirtschaftsministerin. Seit vielen Jahren bestehen seitens der österreichischen Rinderzucht sehr gute Kontakte zu Köstinger. Besonders der jährliche Empfang der Jungzüchterprofis im Europäischen Parlament, für die sich Köstinger immer Zeit genommen hat, ist vielen Jungzüchtern in bester Erinnerung. Zum Regierungsprogramm zeigt sich die ZAR-Spitze erfreut: Das betrifft den Ausbau der Infrastruktur im Ländlichen Raum sowie geplante Exportinitiativen, unter anderem für Zuchttiere. „Hier wurde die österreichische Rinderzucht schon in den vergangenen Jahren bestmöglich seitens des BMLFUW unterstützt. Umso erfreulicher ist es, dass diese Initiativen auch im aktuellen Regierungsprogramm berücksichtigt sind. Vor allem, dass sich die aktuelle Regierung zur Förderung und dem Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe bekennt, sehen wir mit großer Zuversicht. Denn die bäuerlichen Produktionsbetriebe sind für die Erhaltung der Kulturlandschaft, den Schutz der alpinen Siedlungsräume, für die Eigenversorgung mit gesunden Lebensmitteln, für die Krisenversorgung und für die Erhaltung der Landeskultur verantwortlich, wie es im aktuellen Regierungsprogramm steht. In diesem Zusammenhang möchten wir einen großen Dank an den scheidenden Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter aussprechen, der sich sehr stark für den ländlichen Raum eingesetzt und im Besonderen die österreichische Rinderzucht unterstützt hat. Sei es bei Projekten, welche die Rinderzucht noch viele Jahre nachhaltig beeinflussen werden oder eben bei den zahlreichen Markterschließungsinitiativen auf verschiedensten Exportmärkten. Mit dem abgeschlossenen Tierzuchtpackt im Jahr 2015 hat Rupprechter die wertvolle Arbeit der Tierzucht-Dachverbände anerkannt und die Arbeit für die nächsten Jahre abgesichert“, so ZAR-Obmann Stefan Lindner.

Elisabeth Köstinger (39) wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Granitztal, Kärnten, auf. Politisch war sie schon immer aktiv, so etwa als Landesleiterin der Landjugend Kärnten (2001 bis 2002) und als Bundesobfrau der Österreichischen Jungbauernschaft (2007 bis 2012). Seit 2009 ist Köstinger Vizepräsidentin des Österreichischen Bauernbundes. Den Einzug ins Europaparlament nach Brüssel schaffte sie erstmals 2009 und erneut 2014. Köstinger war bis 8. November 2017 stellvertretende Leiterin der ÖVP-Delegation im EU-Parlament sowie Landwirtschafts-, Umwelt- und Frauensprecherin ihrer Delegation.

 

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