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Zukunftswerkstatt Rinderzucht

RINDERZUCHT AUSTRIA diskutiert Arbeitsschwerpunkte 2017

 

Die aktuellen Herausforderungen der heimischen Milch- und Rinderproduzenten sind groß. Ein neuerlicher Rückgang der Tierproduktion in Österreich um knapp zwei Prozent, ein unter Druck geratener Milchpreis mit aktuell leicht steigender Tendenz sowie große Herausforderungen im Zuchtviehexport bezüglich Blauzungenkrankheit und Schmallenberg-Virus in der Vermarktung österreichischer Zuchttiere.

„Der Zuchtviehexport ist für viele Betriebe eine zusätzliche Einkommensquelle. Deshalb ist es notwendig, noch aktiver für die Öffnung neuer und die Erhaltung traditioneller Märkte einzutreten. Hier möchten wir uns auch bei Bundesminister Andrä Rupprechter für die Bereitstellung der Mittel für die Exportoffensive bedanken. Nur so ist es möglich, die intensiven Werbemaßnahmen auf rund 20 Messen in Zusammenarbeit mit den Verbänden professionell durchführen zu können. Auch der im Jahr 2015 abgeschlossene Tierzuchtpakt für insgesamt 5 Jahre ermöglicht dem heimischen Tierproduktionssektor einen besser planbaren Blick in die Zukunft“, so ZAR-Obmann Stefan Lindner.

 

Expertentreffen in Eugendorf bei Salzburg

Für derartige Herausforderungen braucht es schlagkräftige Verbände und auch eine schlagkräftige Dachorganisation. In diesem Punkt ist die österreichische Rinderzucht zwar sehr gut aufgestellt, aber das Streben nach ständiger Weiterentwicklung führte Expertinnen und Experten aus ganz Österreich Anfang Dezember ins Salzburger Eugendorf, um die Vergangenheit zu evaluieren und neue Strategien für die Zukunft auszuloten. „Forschung für Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Bildung für unsere Züchterjugend als nachhaltige Investition in die Zukunft werden dabei auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Das Marketing soll zukünftig noch präziser durchorganisiert und vor allem auf den internationalen Märkten einheitlicher gestaltet werden. Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Zusammenarbeit mit NGOs auf eine neue Basis stellen“, so ZAR-Geschäftsführer DI Martin Stegfellner. „Nun gilt es, die ausgearbeiteten Ideen zu Bündeln und in Arbeitsgruppen die weiteren Vorgangsweisen auszuarbeiten.“

 

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