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Neuaufstellung Vorarlberger Rinderzucht

Die historisch (seit 1893) gewachsenen Rinderzuchtverbände Vorarlbergs haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Kräfte gebündelt.

V.l.: Obmann Stv. Rupert Nigsch (Braunvieh), geschäftsführender Obmann Thomas C. Jutz, Obmann Stv. Johann Kaufmann (Fleckvieh), Obmann Stv. Ulrich Kopf (Holstein), Obmann Stv. Reinhold Kräutler (Fleischrassen).

 

Seit 1869 wurde in Vorarlberg das Braunvieh gefördert und war bis in die 1970er Jahre die dominierende Rasse. Durch die Einführung der Künstlichen Besamung und die Internationalisierung der Märkte haben andere Rassen – auch gegen anfängliche offizielle Widerstände – in Vorarlberg Fuß gefasst.

Genossenschaftsgründung

Am 17. November 2017 wurde die „Vorarlberg Rind Zuchtverband
eGen“ als gemeinsame Genossenschaft für alle Vorarlberg Rinderzüchter von den vier Zuchtverbänden Vorarlberger Braunviehzuchtverband, Vorarlberger Holstein-Friesian Züchtervereinigung, Verein Vorarlberger Fleckviehzüchter und Vorarlberger Fleischrinderzüchtervereinigung gegründet. Es war das Ergebnis eines
14-monatigen Strategieprozesses, der nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. 1.800 Zuchtherden mit 21.500 eingetragenen Herdebuchkühen sind in der neuen Genossenschaft organisiert. Die vorhandenen Ressourcen an Personal und finanziellen Mitteln sollen effizient eingesetzt werden. Ein leistbares Angebot an gemeinsamen Dienstleistungen soll die Züchter auf ihren Betrieben entlasten.

 

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