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Milchleistungskontrolle ist die Basis für den Betriebserfolg

Die Ergebnisse der aktuellen Milchleistungsprüfung aus dem Kontrolljahr Oktober 2016 – September 2017 liegen vor.

Die höchsten Kontrolldichten gibt es mit 92% in Vorarlberg, gefolgt von Tirol mit 91,2% und dem Burgenland und Niederösterreich mit jeweils 84,%, die höchste Durchschnittsleistung wurde im Burgenland ermittelt.                                                                         

 

Die acht Landeskontrollverbände erheben 9-11 Mal im Jahr auf 20.000 Kontrollbetrieben sämtliche Daten wie Milchmenge, Milchinhaltsstoffe sowie Fitness- und Gesundheitsparameter. Im Rahmen der Fleischleistungsprüfung – die Daten folgen erst im Februar – werden die Tiere zwei Mal pro Jahr gewogen und daraus die Tageszunahmen ermittelt. Die Daten werden vor Ort in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark bereits über Handhelds eingegeben und elektronisch an die ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH mit Sitz in Wien übermittelt. Der Züchter erhält umgehend für seinen Betrieb sämtliche Auswertungen als Unterstützung für sein Herdenmanagement zugesandt. So kann er über die Tagesberichte auf einen Blick etwaige Problembereiche rasch erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Die Daten dienen einerseits dem Bauern selbst als wertvolle Entscheidungshilfe, andererseits sind sie die Basis für die Weiterentwicklung der österreichischen Zuchtprogramme. Weiters wird das Lebensmittel Milch von Beginn an einer lückenlosen Qualitätskontrolle auf Basis jedes einzelnen Tieres unterzogen.

Bauern vertrauen auf professionelles Service der Landeskontrollverbände

Per 1. September 2017 gibt es in Österreich laut AMA-Rinderdatenbank 537.373 Milchkühe, um 2.500 oder um 0,5% mehr als im Vorjahr sowie 30.468 Milchbauern (-1.064 Halter; -3,4%). Die Kontrollbetriebe verringerten sich um 490 auf 20.096, demgegenüber steht ein Plus bei den Kontrollkühen von 5.300 Kühen auf 432.565. Das heißt, dass sich zwei Drittel der Betriebe und 80,5% der Milchkühe einer permanenten Qualitätskontrolle der acht Landeskontrollverbände unterziehen. Soviel wie noch nie in der langjährigen Geschichte der Leistungs- und Qualitätsprüfung.

2017 standen über 80% der Milchkühe unter Leistungsprüfung und Qualitätssicherung.

 

 

Die höchsten Kontrolldichten gibt es mit 92% in Vorarlberg, gefolgt von Tirol mit 91,2% und dem Burgenland und Niederösterreich mit jeweils 84%. Somit steht fest: Viele Bauern vertrauen auf das professionelle Service der Landeskontrollverbände und sehen in der Beratung und der Unterstützung im Herdenmanagement eine wertvolle Unterstützung für die professionelle Führung der Betriebe. Jeder Betrieb kann – unabhängig von dessen Größe – an der Leistungskontrolle teilnehmen. Österreichweit wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 21,5 Kontrollkühe je Betrieb gehalten. Damit hat sich in den vergangenen zehn Jahren die Anzahl der Kühe je Betrieb um 6,1 erhöht. Das Burgenland weist diesbezüglich mit 38 Kühen den höchsten Wert aus, die kleinsten Strukturen findet man in Tirol mit 12 Kühen je Betrieb. Die durchschnittliche Leistung aller Kühe im Kontrolljahr 2017 liegt bei 7.434 kg Milch (+9 kg) je Kuh und Jahr zu. Der durchschnittliche Fett- und Eiweißgehalt blieb mit 4,14% und 3,41% konstant. Die höchste Durchschnittsleistung erzielten die Holsteinkühe mit 8.706, gefolgt vom Fleckvieh mit 7.345 kg und der Rasse Braunvieh mit 7.279 kg je Kuh und Jahr.

 

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