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Lebensmittel: NTÖ fordert lückenlose Transparenz

Am Punkt-Veranstaltung zur Herkunftskennzeichnung im Außer-Haus-Konsum

 

Die ReferentInnen und ModeratorInnen der Veranstaltung von „Fleisch, Milch, Ei -bedenkenfrei?“, v.l.: Maria Straßmayer (VÖS), Robert Wieser (ZAG), Birgit Beck (VKI), Christian Jochum (LK Ö), Micaela Schantl (AMA), Ulrich Herzog (BMGF), Josef Donauser (DoN Catering), Judith Deflorin (Bundesamt Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in Bern), Michael Wurzer (ZAG), Hanna Zedlacher (Vier Pfoten).                                                

 

Am Punkt-Veranstaltung zur Herkunftskennzeichnung im Außer-Haus-Konsum

Die Tendenz zum Außer-Haus-Konsum ist steigend, hervorgerufen durch geänderte Lebens- und Arbeitsbedingungen. Aus diesem Grund fand am 29. November im Festsaal der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine Informationsveranstaltung vom neu gegründete Dachverband "Nachhaltige Tierhaltung Österreich" (NTÖ) zum Thema Fleisch, Milch, Ei - bedenkenfrei? Herkunftskennzeichnung im Außerhauskonsum, statt. Micaela Schantl (AMA-Marktforschung) informierte über die Bedürfnisse der Konsumenten, Christian Jochum (LK Ö) erläuterte die Kennzeichnung von Lebensmitteln im Außerhausverzehr anhand des Schweizer Modells und zeigte Umsetzungsmöglichkeiten für Österreich auf. Judith Deflorin vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in Bern skizzierte die Details der Schweizer Herkunftskennzeichnung. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Hanna Zedlacher (Vier Pfoten), Josef Donauser (DoN Catering), Birgit Beck (VKI), Ulrich Herzog (Chefveterinär BMGF) und NTÖ-Obmann Robert Wieser wurden die Schwierigkeiten und der lange Weg einer übersichtlichen Kennzeichnung diskutiert.

Der Festsaal der VetMedUni Vienna bot den idealen Rahmen für diese Fachveranstaltung.

 

Gute Ideen sind ja vorhanden, die Schwierigkeit liegt dann in der praktischen Umsetzung. Wichtig sei eben eine klare und durchgängige Kennzeichnung. Der Konsument soll am Ende die Wahlfreiheit haben, für welches Produkt er sich schließlich entscheidet. "Die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe erzeugen tagtäglich qualitativ hochwertige Lebensmittel für die Gesellschaft und sind dabei zur Einhaltung hoher Tierschutz- und Produktionsstandards verpflichtet. Tiergesundheit und Tierwohl stehen bei allen Aktivitäten stets an oberster Stelle. Für Fleisch, Milch und Eier gibt es eine Vielzahl von Qualitätsprogrammen und Gütesiegeln. Die Erzeugnisse sind durch die lückenlose Dokumentation rückverfolgbar. Im Außer-Haus-Konsum fehlt allerdings die Transparenz. Hier sollen die Konsumenten bei den tierisch verarbeiteten Lebensmitteln die Möglichkeit der Wahlfreiheit und Selbstbestimmung in Form von verpflichtenden Angaben zur Qualität und Herkunft haben", so NTÖ-Obmann Robert Wieser.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Maria Straßmayr (GF VÖS) und Michael Wurzer (GF ZAG).

 

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