Sprachauswahl


Gulasch oder Spießchen? - Das ist hier die Frage!

Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jungzüchterprofi-Moduls 6, das unter dem Motto „Persönlichkeitsbildung und Rhetorik“ stand, können diese Frage nun mit Sicherheit beantworten!

Die Teilnehmer des JZ-Profi Moduls 6 sind nun rhetorische Gipfelstürmer!

Im Mittelpunkt des Wochenendes vom 4. und 5. März in der LFS Bruck an der Großglocknerstraße standen die Rede und deren Ablauf. Wenn jemand sehr schnell und monoton redet, nennt man dies „Gulasch“. Gewünscht wäre im idealen Fall eine klar strukturierte Rede, wobei sich der Redner deutlich ausdrückt und dem Zuhörer die Botschaft in kleinen Stücken – den "Spießchen" – näher bringt.

 

Melanie Gabl aus Tirol bei ihrer Rede über die Zukunft der Landwirtschaft.

 

Die beiden steirischen Referenten Dr. Katrin Zechner und Ing. Johann Baumgartner legten beim Ausbildungskurs großen Wert auf das gesagte Wort. Auf keinen Fall dürfen die Fragen „Was ist hier die Kernbotschaft? Was möchte uns der Redner vermitteln?“ vergessen werden.

In Gruppen- und Einzelarbeiten sollte das Gelernte gleich in die Praxis umgesetzt werden. Dazu gab es Videoanalysen, in denen gemeinsam Verbesserungsvorschläge aufgezeigt wurden. Auch auf die Körpersprache und Mimik wurde Bedacht genommen. Zusätzlich gab es von den Referenten auch sehr hilfreiche Tricks gegen die Anspannung und Nervosität.

Spielend lernen zählt zum Erfolgskonzept des Jungzüchterprofis.

Ein besonderes Highlight stellte Samstagabend der Besuch des 6. Pinzgauer Jungkuh Championats mit Eliteversteigerung in der Versteigerungshalle in Maishofen dar. Für einige TeilnehmerInnen war dies der erste Besuch bei einer Rinderschau, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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