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Neu: Fleckviehlinien-Broschüre

Zwei Jahre lang haben die Fleckviehzuchtexperten Josef Miesenberger, FIH und Peter Stückler, Rinderzucht Steiermark in den Fleckvieh Austria Magazinen bedeutungsvolle Stierlinien vorgestellt. Über das Bildungsprojekt der ZAR unter der Leitung von Martin Unterweger sind nun alle Beiträge in der kompakten Broschüre „Fleckvieh-Linien – Mehr Ordnung für weniger Inzucht“ zusammengefasst.

Die Systematik der Linien hat in der Fleckviehzucht das Ziel, die Namensgebung einheitlich zu regeln und so die Linienzugehörigkeiten einfach zu erkennen. Damit kommt man dem Wunsch der Praxis nach, ein System zu schaffen, um Inzuchtpaarungen weitestgehend zu vermeiden. Die AGÖF und ASR haben sich auf einheitliche Regeln für die Namensgebung von Stieren geeinigt. Jede Linie bzw. Unterlinie beginnt mit einem definierten Anfangsbuchstaben. Aufgrund der neuen Möglichkeiten der Erkennung von genetischen Besonderheiten einzelner Stiere hat die systematische Beschreibung der Linien noch mehr an Bedeutung gewonnen.
Die Reihung der einzelnen Linien in der Broschüre erfolgte nach der Häufigkeit bei den aktuell in Österreich lebenden weiblichen Tieren. In den Stammbäumen sind die vorkommenden Stiere nach Gesamtzuchtwert (GZW) gereiht. Farblich braun hinterlegt sind jene, die nachkommengeprüft sind, blau wiederum die genomisch getesteten Jungstiere (Stand jeweils April 2014).

Eine Auflistung aller in der Broschüre vorkommenden Stiere in alphabetischer Reihenfolge mit Angabe von Namen, Lebensnummer, Geburtsjahr, etwaiger genetischer Besonderheit, Angabe von Vater und Muttervater sowie der jeweiligen Linienzugehörigkeit befindet sich im Anhang der Broschüre.

Diese Bildungsbroschüre soll vor allem den Züchtern, aber auch Schulen und Beratungsorganisationen als Informations- und Nachschlagewerk dienen. Am wichtigsten ist aber, dass die gesammelten Informationen und Erkenntnisse in der Praxis entsprechend umgesetzt werden und somit ein züchterischer Fortschritt erreicht wird.

Die Verteilung der Broschüre erfolgt über die Zuchtverbände.

PDF der Broschüre zum Downloaden (3,9 MB)

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