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Zuschlag für FFG-Projekt

Im Rahmen des Forschungsprogrammes COMET werden sogenannte K-Projekte vergeben, mit dem Ziel, hochqualitative Forschung in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft umzusetzen.

"Bestandteile einer wettbewerbsfähigen Milchproduktion" lautet der Titel der Area 2 des Forschungsprojektes "ADDA - Advancement of Dairying in Austria", den Dr. Christa Egger-Danner leiten wird.

Mit der aktuellen Empfehlung der Jury zur Förderung von K-Projekten wurde auch das von der VetMedUni Wien in Zusammenarbeit mit der ZAR/ZuchtData und weiteren Forschungs- und Wirtschaftspartnern eingereichte Forschungsprojekt „ADDA – Advancement of Dairying in Austria“ behandelt und genehmigt.

Das Projekt soll die Vernetzung und Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette Milch stärken und Synergien schaffen. Das Arbeitspaket 1, das sich mit den Grundlagen einer sicheren Milchproduktion beschäftigt, wird von Prof. Martin Wagner von der VetMedUni Wien geleitet, bei dem auch die Gesamtkoordination des Projektes erfolgt.

Im Auftrag der RINDERZUCHT AUSTRIA leitet Dr. Christa Egger-Danner das Arbeitspaket 2 des Projekts mit dem Titel „Bestandteile einer wettbewerbsfähigen Milchproduktion“. Ziel ist es, die zahlreichen Datenflüsse entlang der Milchproduktion darzustellen, zusammenzuführen und gezielt für die Nutzer aufzubereiten. Dazu müssen zunächst die Bedürfnisse bezüglich der Daten der einzelnen Stufen in der Produktionskette erhoben, die technischen Voraussetzungen für eine Vernetzung dieser Daten erstellt und ein Prototyp einer optimalen Datenstruktur in einem Datenpool aufgebaut werden. In einem weiteren Schritt werden darauf aufbauend Strategien entwickelt, wie mit dem so geschaffenen Wissen die Antibiotikaanwendung in der Rinderwirtschaft reduziert werden kann. Das bedarf einer Harmonisierung der Untersuchungsergebnisse in den heimischen Labors ebenso wie eine genaue Betrachtung der Antibiotikaanwendung im Zuge von Eutererkrankungen. Die daraus erarbeiteten Erkenntnisse werden für den Milchviehhalter in wirtschaftliche Zahlen abgebildet und das generierte Wissen mittels moderner Technologien (E-learning) für Rinderhalter, Tierärzte und Lehrer in der Tierzucht und Lebensmitteltechnologie aufbereitet.

Auch die Antibiotikaanwendung im Zuge von Eutererkrankungen wird näher beobachtet

Luca Nolli

„Die intensive zweijährige Vorbereitungszeit, die von großem Engagement vieler Wirtschaftspartner und wissenschaftlicher Einrichtungen geprägt war, ist nun von Erfolg gekrönt. Der erhaltene Zuschlag zu diesem Projekt ist eine große Freude sowohl für die Rinderwirtschaft als auch für die österreichische Landwirtschaft und soll letztendlich dem Rinderhalter Hilfestellung bieten. ADDA ist das erste Projekt der Milch- und Rinderwirtschaft, das in dieser nationalen Förderschiene Fuß fassen kann. In der ZAR/ZuchtData wird der Projektzuschlag mit Freude und Genugtuung aufgenommen“, so GF Mag. Franz Sturmlechner.     

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