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Weiterentwicklung durch Forschungsprojekte

Bereits im Vorjahr fand im Rahmen des Projekts unter anderem eine Schulung der Multiplikatoren im LFZ-Raumberg-Gumpenstein für die Vereinheitlichung und richtige Vorgangsweise bei der Datenerhebung statt.

Ergebnisse aus dem Projekt Efficient Cow als wertvolle Datengrundlage

Die RINDERZUCHT AUSTRIA war in den vergangenen Jahren sehr aktiv im Bereich Forschung und Entwicklung und hat sich verstärkt dafür eingesetzt, dass die Entscheidungen über Forschungsziele im Rinderzuchtbereich zunehmend von bäuerlicher Seite getroffen werden. Bei der umfangreichen Datenerfassung im Rahmen des Projekts „Efficient Cow“ in Zusammenarbeit mit den Zuchtverbänden, der BOKU, der VetMedUni Wien, dem Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein und mit den Landwirtschaftskammern werden österreichweit über 170 Betriebe von den MitarbeiterInnen der Landeskontrollverbände besucht und wichtige Basisdaten erhoben. Speziell werden die drei Bereiche Milchleistung, Gesundheit und Futterverwertung beobachtet. „Es geht nicht darum, mehr zu produzieren, sondern durch verstärkte Beobachtung der Fitness- und Gesundheitsmerkmale sowie der Futterverwertung effizienter zu wirtschaften. Die bestehenden Ressourcen sollen bestmöglich genutzt werden. Internationale Trends zeigen einen steigenden Bedarf an Milch und Fleisch sowie eine steigende Konkurrenz an nutzbarer Fläche“, betont ZAR-Obmann Ök.-Rat Anton Wagner.

Datenschatz in bäuerlicher Hand

„Das umfangreiche Datenmaterial ist dem Projekt sind eine wertvolle Basis, um Fragen rund um die Produktionseffizienz und vor allem dem Klimaschutz beantworten zu können“, ist sich der Obmann sicher und spricht in diesem Zusammenhang einen großen Dank an die teilnehmenden Bauern und den Projektpartnern für die tatkräftige Mitarbeit sowie dem Lebensministerium für ein lebenswertes Österreich und der Bund-Bundesländer-Forschungskooperation (BBK) für die finanzielle Unterstützung aus. „Wir sind mit unserem Betrieb selbst Teilnehmer an diesem Projekt. Ich weiß daher aus Erfahrung, wieviel Zeit die doch sehr umfangreiche Datenerhebung sowohl für den Betriebsinhaber als auch für die MitarbeiterInnen der Landeskontrollverbände und Zuchtverbände in Anspruch nimmt. Begeistert hat mich, mit welchem Engagement die Mitarbeiter im Projekt „Efficient Cow“ die Daten erhoben haben. Diese Daten stellen zukünftig einen wertvollen Schatz in bäuerlicher Hand dar. Die Ergebnisse werden noch weit über unsere Generation hinaus Früchte tragen. Richtung Konsument wollen und können wir damit beweisen, dass wir uns bestmöglich für den Klimaschutz engagieren und dass wir effizient Milch und Fleisch produzieren“, so Wagner abschließend.

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