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Flutkatastrophe überschattet Messe Novi Sad

Unmittelbar vor der Messe in Novi Sad wurden große Teile Serbiens von der Flutkatastrophe betroffen. Ein beachtlicher Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche wurde überflutet, viele Tierbestände sind  dem Hochwasser zum Opfer gefallen. Die ausgerufene 3-tägige Staatstrauer war auch durch gedrückte Stimmung auf der internationalen Landwirtschaftsmesse in Novi Sad zu spüren.

Anton Wagner (RINDERZUCHT AUSTRIA), Ägidius Kogler (RINDERZUCHT AUSTRIA), Milan Vladisavljevic (Investor), Jelena Burazerovic (ORCA), Wieser (AAC)

Die RINDERZUCHT AUSTRIA beteiligte sich am Gruppenstand der österreichischen Wirtschaftskammer und präsentierte sich dort mit einem Infostand. In der Tierhalle der Messe konnte eine Gruppe von 5 trächtigen Zuchtrindern der Fleckviehrasse aus dem Verbandsgebiet der NÖ Genetik, exportiert über die Viehhandelsfirma Klinger, ausgestellt werden. Da aufgrund der Hochwassersituation weniger lokale Tiere zur Schau gestellt wurden als in den letzten Jahren, fand die österreichische Ausstellungsgruppe besondere Beachtung.

Anlässlich der Konferenz des „Senates der serbisch-österreichischen Wirtschaft“  am Mittwoch, den 21. Mai im Rahmen der Messe, an welcher u.a. Dr. Franz Fischler, Dr. Erhard Busek und Agrana-Vorstand Dipl.-Ing. Johann Marihart als Referenten teilgenommen haben, wurde von der Serbischen Handelskammer betont, dass gerade Österreich die serbische Tierproduktion durch die Lieferung von Fleckvieh-Zuchtrindern seit 2001 bestens unterstützt hat. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und der Erfolge mit österreichischer Genetik hofft man daher, dass im Zuge des Wiederaufbaus nach der Katastrophe durch Zuchtviehlieferungen aus Österreich die verlorenen Tierbestände rasch ergänzt werden können.

Führer, Wagner, Brawenz, Haidenthaler, Wagner, Kogler, Patschka, Wieser auf der Novi Sad

Das Außenwirtschaftscenter der Österreichischen Wirtschaftskammer veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem AAC Austrian Agricultural Cluster am Tierzuchttag der Messe ein Seminar zum Thema „Familienbetriebe“ das sehr gut besucht war. Obmann Anton Wagner ermutigte die Serbischen Bauern sich weiter zu entwickeln und brachte dazu Beispiele aus Österreich.

Der inzwischen zur Tradition gewordene „Österreichabend“ war eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und verschiedene Fachgespräche zu führen.

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